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Häufige Fragen

Fragen zur KI-Kompetenzpflicht und zu unseren Formaten

Die sechs Fragen, die uns am häufigsten erreichen. Klappen Sie eine Frage auf, um die Antwort zu lesen.

Was bedeutet die KI-Kompetenzpflicht nach EU AI Act Artikel 4?

Artikel 4 der KI-Verordnung verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, bei den Personen, die diese Systeme in ihrem Auftrag einsetzen, ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz sicherzustellen.

Maßgeblich sind die technischen Kenntnisse, die Erfahrung und die Ausbildung dieser Personen sowie der Einsatzkontext und die Gruppen, auf die sich der Einsatz auswirkt. Die Pflicht gilt seit Februar 2025 und trifft Unternehmen ebenso wie öffentliche Verwaltungen.

Welche KI-Kompetenz muss eine Organisation bis zum 2. August 2026 nachweisen können?

Ab dem 2. August 2026 beginnt die behördliche Durchsetzung. Das erforderliche Kompetenzniveau unterscheidet sich je Rolle: Die Leitungsebene benötigt strategisch-regulatorisches Verständnis, operativ Aufsichtsführende die Fähigkeit zur wirksamen Aufsicht, Anwendende systemspezifische Handlungskompetenz und technisch Entwickelnde technisch-regulatorisches Tiefenwissen.

Nachvollziehbar wird das über die Zuordnung von Rollen, Inhalten und Teilnahmenachweisen. Genau darauf ist der KI-Kompetenzpfad geschnitten.

Worin unterscheidet sich eine geförderte von einer kommerziell buchbaren Weiterbildung?

Kommerziell buchbare Weiterbildungen vereinbaren Sie unmittelbar mit uns und finanzieren sie selbst oder über Ihre Organisation. Sie sind an keine Zulassung gebunden.

Geförderte Maßnahmen setzen dagegen eine Trägerzulassung nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung voraus. Die Trägerzulassung ist in Vorbereitung. Eine Maßnahme kann über § 81 bzw. § 82 SGB III förderfähig sein, sofern die Maßnahme zugelassen ist und die Förderung im Einzelfall durch Agentur für Arbeit oder Jobcenter bewilligt wird.

Wie läuft eine synchrone Live-Online-Schulung ohne Aufzeichnung ab?

Teilnehmende und Lehrkraft befinden sich zur selben Zeit in derselben Sitzung. Rückfragen sind sofort möglich, die Lehrkraft begleitet die Gruppe durchgehend. Kompakt- und Firmenformate finden auf Wunsch vor Ort statt.

Die Sitzungen werden nicht aufgezeichnet. Wer teilnimmt, ist damit ansprechbar, und es lässt sich belegen, wer wann an welchem Inhalt teilgenommen hat. Für Organisationen, die ihre Qualifizierung nachweisen müssen, ist das entscheidend.

Was steht auf dem Teilnahmezertifikat und wofür genügt es als Nachweis?

Das Teilnahmezertifikat weist Modulkennung, Titel, Rolle, Branche, Datum, Umfang und Leitung aus.

Es dient als Nachweis im Rahmen organisationaler Dokumentationspflichten und belegt, welche Person welchen Inhalt in welchem Umfang bearbeitet hat. Es ersetzt keine Rechtsberatung und keine staatliche Prüfung.

Was bedeutet EU Data Boundary für die Durchführung einer Schulung?

Die Sitzungen finden innerhalb der EU Data Boundary statt. Die im Unterricht anfallenden Daten werden innerhalb der Europäischen Union verarbeitet.

Zusammen mit dem Verzicht auf Aufzeichnungen bleibt der Umfang der verarbeiteten Daten damit auf das beschränkt, was für die Durchführung erforderlich ist.

Diese Seite bietet keine Rechtsberatung. Sie dient der strukturierten Aufklärung über die Anforderungen des EU AI Act, die rollenspezifischen Pflichten und die systematische Reduzierung von Haftungsrisiken.

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns an kontakt@tcg-akademie.de. Wie wir arbeiten, beschreibt unser Leitbild, wie wir Qualität sichern, unser Qualitätsverständnis.